Schlechte Gewohnheiten verändern

Du hast sicherlich schon bemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, schlechte Gewohnheiten loszuwerden, nicht wahr? Hier sind ein paar Schritte, die es leichter machen können:

1. Identifiziere den Auslöser
Es gibt normalerweise einen oder mehrere Auslöser für die schlechte Gewohnheit. Beobachte dich selbst, um herauszufinden, welches diese Auslöser sind. Bewusstheit für die Muster, nach denen die Gewohnheit abläuft, ist der erste und unverzichtbare Schritt, sie zu verändern.

2. Entwickle eine neue Gewohnheit
Um eine alte Gewohnheit loszuwerden brauchst du eine neue Gewohnheit , um sie zu ersetzen.
Der Grund, warum wir immer wieder in den alten Trott verfallen, liegt darin, dass wir nichts  Besseres zu tun gefunden haben. Du brauchst eine neue Gewohnheit, die mindestens genau so gut und möglichst besser ist als die alte Gewohnheit. Frage dich, welchen Gewinn Du von der schlechten Gewohheit hast und finde ein neue Gewohneheit die einen mindestens ebenso großen Gewinn bringt.
Wenn einer der Gewinne des Rauchens für dich z.B. in der Entspannung besteht, dann brauchst Du eine neue Gewohnheit, die dir mindestens ebenso viel Entspannung gibt. (Hinweis für Raucher: Wie wäre es mit laaangsam und tiieeff ATHMEN?)
Um Altes abzulegen braucht dein Gehirn eine neue Richtung. Am besten fängst Du mit etwas leichtem an! Als Bewegungsmuffel direkt mit 5 km Joggen anzufangen ist keine gute Idee. Aber wie wäre es mit ein paar Minuten Spaziergang?

3. Konsequent bleiben durch Konsequenzen
Stelle sicher, dass deine neue Gewohnheit Konsequenzen hat. Sorge dafür, dass dir die neue Gewohnheit Freude bereitet und angenehmen Lohn mit sich bringt. Gratuliere dir selbst, wann immer Du deiner neuen Gewohnheit nachgehst.
Bleiben wir z.B. beim Spaziergang: Du würdest dir bewusst machen, wie viel besser Du dich fühlst, nachdem Du spazieren warst und dich selbst innerlich dafür loben.

4. Suche dir Partner, denen Du Rechenschaft ablegst
Mach deine neue Gewohnheit publik. Suche dir eine kleine Gruppe von Partnern bei der Veränderung, die dich anfeuern und dir zujubeln, wenn es gut läuft, und dich motivieren und dir “in den Arsch treten”, wenn es mal nicht so gut läuft.
Wir alle sind soziale Wesen und wir verändern uns deutlich leichter, wenn wir eine “peer group” haben, die uns bei der Veränderung unterstützt!

5. Verbinde den alten Auslöser mit der neuen Gewohnheit
Das ist die “geheime Zutat”, die oft vergessen wird: Je öfter Du den alten Auslöser zum Anlass nimmst, um die neue Gewohnheit anzustossen, desto schneller veränderst Du dich nachhaltig.
Denn wenn Du auf den gewohnten Auslöser regelmäßig direkt die neue Gewohnheit folgen lässt, wird diese relativ schnell zu einem positiven Automatismus.

Und noch etwas: Nimm dir am besten  jeweils nur eine neue Gewohnheit vor. Mehrere Gewohnheiten gleichzeitig ändern zu wollen ruft oft unnötig hohen inneren  Widerstand hervor. Verändere eine Gewohnheit nach der anderen – so wirst Du deutlich schneller und effektiver damit sein!

Alles Liebe

         Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Du bist nicht sicher, wo Du anfangen sollst oder wie Du das genau umsetzen kannst? Erspare Dir Zeit und Mühe und nutze meine Erfahrung im Coaching , um dich schneller und leichter zu verändern!

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