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	<title>Niels Koschoreck</title>
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	<description>Veränderungskünstler, Coach, Gedankenprovokateur, Marketing Consultant</description>
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		<title>Niels Koschoreck</title>
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		<title>Liebe will frei sein</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Angst ist der größte Feind der Liebe.&#8221; &#8211; Anais Nin Und die Quelle der Angst ist das Vorurteil. Wieviele glückliche Beziehungen werden dadurch verhindert, dass Menschen in den Vorurteilen gesellschaftlicher Konventionen verharren? Viele Menschen gehen lieber konform mit dem, was sie als &#8220;normal&#8221; gelernt haben, werden lieber als &#8220;gesellschaftsfähig&#8221; angesehen, als dass sie ihrem Herzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Angst ist der größte Feind der Liebe.&#8221; &#8211; Anais Nin</em></p>
<p>Und die Quelle der Angst ist das Vorurteil.</p>
<p>Wieviele glückliche Beziehungen werden dadurch verhindert, dass Menschen in den Vorurteilen gesellschaftlicher Konventionen verharren?</p>
<p>Viele Menschen gehen lieber konform mit dem, was sie als &#8220;normal&#8221; gelernt haben, werden lieber als &#8220;gesellschaftsfähig&#8221; angesehen, als dass sie ihrem Herzen freien Lauf lassen und Liebe erfahren.</p>
<p><em>Konventionen sind der Tod der Liebe.</em></p>
<p>Einige davon haben wir weitestgehen überwunden:<br />
Protestanten dürfen Katholiken heiraten &#8211; aber es wird unter Gläubigen immer noch oft genug latent als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sakrileg" target="_blank">Sakrileg</a>&#8221; angesehen.<br />
(Von anderen Religionen gar nicht zu reden&#8230;)<br />
Homosexuelle  können offen zusammenleben und ihre Liebe zeigen &#8211; aber Vorurteile und Homophobie grassieren hinter vorgehaltener Hand immer noch und in vielen Ländern der Welt ist Homosexualität immer noch strafbar.</p>
<p>In vielen Ländern sind Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Hautfarbe verpönt, &#8211; der Rassismus ist immer noch stark &#8211; in manchen Gegenden sind solche Beziehungen schlichtweg unvorstellbar.</p>
<p>Offene Beziehungen, die mehrere Partner zulassen, werden zwar toleriert, aber meist noch schief angesehen oder offen verurteilt, da das Vorurteil der monogamen Lebensform immer noch die Leitvorstellung ist  - auch wenn sich mittlerweile sowohl wisssenschaftlich wie kulturhistorisch zeigen lässt, dass Monogamie nicht die Einzige und auch nicht die &#8220;natürliche&#8221; Beziehungsform ist.</p>
<p>Bisexuelle Menschen, die beide Geschlechter<em> lieben</em> können,  stoßen sowohl bei Homosexuellen (&#8220;ängstlicher Schwuler&#8221;) wie bei Heterosexuellen (&#8220;kann sich nicht entscheiden&#8221;) auf eine Mauer an Unverständnis und Vorurteilen.</p>
<p>Von Liebesbeziehungen mit Transsexuellen wird weitestgehend geschwiegen. Transsexuelle gelten den meisten Menschen als &#8220;Freaks&#8221; und jene, die sie lieben, als &#8220;irgendwie krank&#8221;.</p>
<p>Bei Liebesbeziehungen mit größerem Altersunterschied bekommt man von &#8220;Mutter-/Vaterkomplex&#8221;, &#8220;Sugar Daddy&#8221;, &#8220;Cougar&#8221; und weniger freundliche Bezeichnungen zu hören.</p>
<p>Was in Kopf und Herz eines von Vorurteilen verdummten Menschen nicht reinpasst, das kann nicht &#8220;richtige&#8221; Liebe sein.</p>
<p>LIEBE aber &#8211; authetische, tiefe, glückliche Liebe &#8211; kann nur da gedeihen, wo Freiheit ist. Und Freiheit heisst hier vor allem: Freiheit von Vorurteilen.</p>
<p><em>Liebe will frei sein.</em></p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>                    Niels Koschoreck</em></p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
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		<title>Die Kunst der Perspektive</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg, Lebenserfüllung, Charakterentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Genie ist in Wahrheit kaum mehr als die Fähigkeit, die Dinge in einer ungewöhnlichen Weise wahzunehmen.&#8221; &#8211; William James Gemäß einer gängigen Theorie muss man nur seine Einstellung zu seinen Problemen ändern, um ganz wundersame Lösungen zu erfahren. Die gängigste allgemeine Variante dieser Theorie drückt sich in der fast schon sprichwörtlich gewordenen  &#8221;Weisheit&#8221; aus, Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Genie ist in Wahrheit kaum mehr als die Fähigkeit, die Dinge in einer ungewöhnlichen Weise wahzunehmen.&#8221; &#8211; William James</em></p>
<p>Gemäß einer gängigen Theorie muss man nur seine Einstellung zu seinen Problemen ändern, um ganz wundersame Lösungen zu erfahren. Die gängigste allgemeine Variante dieser Theorie drückt sich in der fast schon sprichwörtlich gewordenen  &#8221;Weisheit&#8221; aus, Probleme seien doch <em>eigentlich</em> nur Herausforderungen.</p>
<p>So weit, so klug. Amüsant wird diese Theorie vor allem dann, wenn sie &#8211; wie zu oft &#8211;  auf die Spitze getrieben wird. Ein schönes Beispiel dafür gibt Guy Kawasaki in seinem Buch &#8220;Die Kunst, die Konkurrenz in den Wahnsinn zu treiben&#8221;:</p>
<p><strong>KUNDE</strong>: Ein Haufen Scheiße und es stinkt.</p>
<p><strong>MARKTFORSCHER</strong>: Ein Behälter mit Jauche, und ausgesprochen unangenehm im Geruch.</p>
<p><strong>MANAGER</strong>: Es ist ein tönernes Gefäß mit Exkrementen, und es riecht sehr stark.</p>
<p><strong>DIREKTOR</strong>: Es ist eine Schüssel voll mit Düngemittel, und niemand kann seiner Stärke widerstehen.</p>
<p><strong>VIZEPRÄSIDENT</strong>: Es enthält Substanzen, die das Pflanzenwachstum unterstützen, und es ist sehr wirkungsvoll.</p>
<p><strong>ABTEILUNGSLEITER</strong>:  Es fördert Wachstum, und es ist sehr widerstandsfähig.</p>
<p><strong>PRÄSIDENT</strong>: Realisieren wir diese fantastische Idee, denn sie wird das Wachstum fördern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sicher, an jeder Perspektive ist etwas dran &#8211; aber das heisst ja nicht, dass die Scheisse aufhört zu stinken!</p>
<p>Und eben das ist es,  was bei der Kunst des Perspektivenwechsels (des Reframing, der erweiterten Interpretation, der Einstellungsänderung) oft vergessen wird: Zuckerguss über Scheisse ist immer noch Zuckerguss über SCHEISSE.<br />
Es nützt im Endeffekt nichts, so zu tun, als würde der Zuckerguss die Scheisse verschwinden lassen.</p>
<p>Das Argument lautet oft: Eindrücke sind ja nur subjektiv und das heisst der einzelnen Einstellung gemäß relativ. Schon richtig, aber jeder relative subjektive Eindruck , also jede einzelne mögliche Perspektive, ist in sich selbst absolut.</p>
<p>Anders gesagt, im visuellen Bild gesprochen: Wenn ich  mir ein Ding aus verschiedenen Perspektiven anschaue (von oben, von unten, von der Seite etc.), verschwindet nicht das Ding selbst! Und JEDE Perspektive ist an und für sich absolut &#8220;wirklich&#8221;.</p>
<p>Das wird bei der Idee der UmInterpretation oft vergessen: Schönreden ändert an der Existenz des zugrundeliegenden  Sachverhaltes selbst gar nichts.</p>
<p><em><strong>Deshalb versagt die Lehre von dem &#8220;Ändere einfach deine Einstellungg&#8221; so oft: Wer sie als Flucht vor der Realität bzw. als Verdrängung mißversteht, der wird sehr schnell von der &#8220;Realität&#8221; eingeholt.</strong></em></p>
<p>Der bloß mechanische (!) Ratschlag &#8220;Sieh deine Probleme doch einfach als Herausforderung&#8221; ist eine oft nur ein Lippenbekenntnis, das nichts löst und in vielen Fällen das Leiden am Problem nur verschlimmert, weil der Empfänger dieses Rates nun oft meint, etwas sei falsch an ihr, weil sie das Problem auf Teufel komm raus nicht als &#8220;Herausforderung&#8221; (oder gar &#8211; auch eine  sehr beliebte Anregung &#8211; als &#8220;Geschenk&#8221;) erleben kann.</p>
<p>Die Kunst des Perspektivenwechsels funktioniert nur dann, wenn sie auf einem radikalen, konfrontativen, offenen Hinschauen auf das, was ist, basiert.<br />
Nur wer nicht mehr flüchtet, vor dem, was ist, kann es auf mannigfache Weisen anders erleben.</p>
<p><em>Fragen wie z.B.:</em></p>
<p>&#8220;<em>Was ist das Geschenk in dieser Tragödie?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Wozu ist dieses Problem gut?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Welche Fähigkeiten konntest Du nur entwickeln, weil Du dieses Problem hast?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Wofür kannst Du deinen Feinden dankbar sein?&#8221;</em></p>
<p><em>sind nur dann gute und wirksame Fragen, wenn sie</em></p>
<p><em>1.) Auf  der Grundlage eines schutzlosen Anerkennens dessen, was jetzt ist, basieren.</em></p>
<p><em>und </em></p>
<p><em>2.) Nicht mechanisch, sondern ehrlich, tiefgehend und authentisch beantwortet werden.</em></p>
<p>Nur wer seine Situationen akzeptiert und mit vollem mentalen und emotionalen Einsatz nach Antwort auf solche Fragen sucht, dem tun sich wirklich andere Perpektiven auf, die einen fühlbaren und lebenspraktischen Unterschied machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>                        Niels Koschoreck, </em>Professioneller Verrückter</p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
<p>P.S.: Eines der besten, weil existentiell ergreifenden, Bücher zu dem Themenkomplex &#8220;Perpektivenwechsel und Sinngewinn&#8221; ist der Klassiker von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3466368596/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nlblde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3466368596" target="_blank">Viktor Frankl: Trotzdem Ja zum Leben sagen</a></p>
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		<title>Vom Coaching zum VeränderungsGespräch</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg, Lebenserfüllung, Charakterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[VeränderungsGespräche und Beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer meine Arbeit in den letzten Monaten ein wenig verfolgt hat, hat bemerkt, dass ich mit Coaching aufgehört habe und stattdessen nun VeränderungsGespräche anbiete. Bei so manchem stellt sich da der Verdacht auf Etikettenschwindel ein: Ist das nicht bloß alter Wein in neuen Schläuchen? In diesem Beitrag will ich skizzieren, was an VeränderungGesprächen so neu und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meine Arbeit in den letzten Monaten ein wenig verfolgt hat, hat bemerkt, dass ich mit Coaching aufgehört habe und stattdessen nun <a href="http://nielskoschoreck.de/">VeränderungsGespräche</a> anbiete.<br />
Bei so manchem stellt sich da der Verdacht auf Etikettenschwindel ein: Ist das nicht bloß alter Wein in neuen Schläuchen?<br />
In diesem Beitrag will ich skizzieren, was an VeränderungGesprächen so neu und anders ist.</p>
<p><strong>Echtes Gespräch statt Coaching-Purismus</strong></p>
<p>Viele Coaching-Puristen verfolgen einen Ansatz, in dem es um die möglichst neutrale, ja sogar wertneutrale, Begleitung ihrer Klienten geht: Meinungen, persönliche Erfahrungen und Wertvorstellungen des Coaches haben vor der Tür zu bleiben und der Klient ist v.a. durch <em>Fragen</em> in die von ihm gewünschte Richtung zu begleiten.</p>
<p>Und genau da verlasse ich traditionelles (puristisches) Coaching-Gebiet: Ich habe Wertneutralität eigentlich immer für unmöglich gehalten &#8211; in der Praxis zeigt sich meiner Erfahrung nach, dass sich die eigenen Werte um so vehementer durch die Hintertür einmischen, je mehr man sie vordergründig oder gar methodisch zu vermeiden versucht. Mal ganz abgesehen davon, dass in der Idee, Bewertungen zu vermeiden schon eine Bewertung steckt (&#8220;Nicht-Werten ist besser als Werten&#8221;).<br />
Mir scheint die praktischere und ehrlichere Alternative zu sein, die eigenen Wertvorstellungen  offen und transparent  mit ins Gespräch einzubringen und sie Teil des Veränderungprozesses werden zu lassen &#8211; nämlich als  Werte gekennzeichnet, reflektiert, hinterfragt und zur Diskussion gestellt.<br />
Dies führt auch viel mehr zu der so oft propagierten &#8220;gleichen Augenhöhe&#8221; als die methodische Vermeidung des Ins-Spiel-Bringens eigener Werte.</p>
<p>Ein weiterer Bereich ist der  des Einbringens eigener Erfahrungen, Meinungen, Informationen und Interpretationen in das Gespräch. Dies gilt es gemäß reiner Coaching-Lehre tunlichst zu vermeiden.<br />
Aber warum eigentlich? Sollte es nicht Kennzeichen des Gespräches reifer Menschen sein, mit divergierenden Meinungen und verschiedenen subjektiven Erfahrungen souverän umgehen zu können? Liegt nicht in dem Ruf nach Ausklammern der persönlichen Meinungen und Erfahrungen des Coaches eine subtile Degradierung des Klienten unter dem Deckmantel individueller Beratung und Schutz vor Beeinflussung (in dem Sinne, das dem Klienten nicht zugetraut wird, damit umgehen zu können)?<br />
Mir scheint dagegen, dass meine hochgradig subjektiven Meinungen, Interpretationen, Einsichten und Erfahrungen <strong><em>gerade </em></strong>für meine Gesprächspartner hilfreich und verändernd sein können, eben gerade<strong><em> weil </em></strong>sie einer anderen Erfahrungswelt, Biographie und Perspektive entstammen.<br />
Solange ich meine Meinungen und Erfahrungen reflektiere und als solche kennzeichne und sie meinem Gesprächspartner als <em>Möglichkeit</em> anbiete, sehe ich hier deutliche größere Chancen als Gefahren für den Veränderungsprozess.</p>
<p>Zusammengefasst glaube ich, dass ein <strong>echtes Gespräch</strong> <em>zwischen Menschen</em> &#8211; mit klaren Rahmenbedingungen und Intentionen &#8211; um vieles wirksamer ist als der Dialog zwischen einem Coaching-Mechaniker und einem Klienten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von der mechanischen Methodik zur gestalteten Begegnung</strong></p>
<p>Heisst das nun, alle Methoden über Bord zu werfen und einfach &#8220;nur&#8221; ein Gespräch zu führen? Nein, es heisst, die Methodenkompetenz in den natürlichen Fluß des Gesprächs zu integrieren.<br />
Statt  lösungsfokussierte Fragetechniken anzuwenden, ergeben sich aus dem Fluss des Gesprächs Fragen nach Lösungen. Statt NLP-Techniken zu praktizieren bieten sich aus dem  spontanen Flow des Gespräches heraus Möglichkeiten des Experimentierens mit &#8220;Interventionen&#8221; an. Statt systemische Strukturaufstellunegn mit Bauklötzen vorzunehmen, ergeben sich systemsich relevante Konstellationen und Konstellationsverschiebungen aus den besprochenen Sachverhalten selbst.</p>
<p>Es geht also nicht darum, alle Methoden zurückzulassen, sondern vielmehr darum, diese als Stilmittel der Gesprächsgestaltung immer dann einzubringen, wenn das Gespräch dazu einlädt.<br />
Dies setzt souveräne Methodenkompetenz (beim GesprächsGestalter) als Selbstverständlichkeit voraus:<br />
So werden Methoden nicht zu einem mechanischen Verhinderer von Gespräch, in dem der Coach das Gesagte bloß durch die Mechanik seiner Methoden filtert.<br />
Vielmehr dienen Methoden in einem echten Gespräch nur dazu, die VeränderungsBegegnung effektiv und intensiv zu <em>gestalten.<br />
</em>Nicht Coachingmethode, sondern Gesprächs-, Begegnungs- und VeränderungsKunst.</p>
<p><strong>Von integraler Coaching-Methodik zur Interdisziplinarität des Gesprächs</strong></p>
<p>Immer mehr Coaching-Ausbildungen rühmen sich damit, &#8220;integral&#8221; oder &#8220;integrativ&#8221; zu sein. Damit ist meistens gemeint, dass sie nicht bloß eine Coaching-Methode lehren, sonder mehrere.<br />
So löblich, wichtig und richtig diese Entwicklung zu integralen Coaching-Ansätzen ist, so sehr leiden sie dennoch an einer spezifischen Begrenzung unserer Zeit: dem Spezialistentum. (Man könnte auch weniger freundlich formulieren: der Fachidiotie).</p>
<p>VeränderungsGespräche dagegen sind in einem authentischen Sinne interdisziplinär angelegt:  Ein Gespräch ist nicht begrenzt auf Methoden oder Wissensformen aus bloß einem Fachgebiet.<br />
Vielmehr gilt, dass alles erlaubt,  ja erwünscht ist, was den Intentionen des Gespräches dient.  Inspiration und Inhalte können aus allen nur denkbaren Disziplinen bezogen werden: Spiritualität und Naturwissenschaften, Coaching und Psychologie, Philosophie und Kunst, Soziologie und Politik, Kochkunst und Sport, Entertainment und Medien, &#8230; &#8230; &#8230;<strong>.</strong><br />
Beim Gesprächsgestalter wird nicht enges Spezialistentum vorausgesetzt, sondern vernetzte Bildung, nicht methodische Fokussierung, sondern interdisziplinäre Flexibilität.<br />
Und das heisst eben gerade NICHT, dass der Gesprächsgestalter alles weiß, sondern dasser sich der Begrenzungen seines Wissens in reflektierter Weise  bewusst ist und daher alle möglichen Wege nutzt, um das begegnende Gespräch erfolgreich gestalten zu können und so die notwendigen Veränderungen zu ermöglichen.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>Niels Koschoreck</em>, Professioneller Verrückter</p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S.: Wenn Du massive Veränderungen in Deinem Leben brauchst, dann ist ein<a href="http://nielskoschoreck.de/veranderungstag/" target="_blank">VeränderungsTag</a> genau das Richtige für Dich!</p>
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		<title>Spiritualität und Geld</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg, Lebenserfüllung, Charakterentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht erst seit The Secret wird zunehmend die Idee propagiert, dass eine gelebte Spiritualität automatisch zu mehr Geld führt. Auf unzähligen Seminaren wird z.B. &#8220;Meditation zum Manifestieren&#8221; gelehrt. Und unter Slogans wie &#8220;Du verdienst, was Du dir wert bist&#8221; wird oft ein Zusamenhang hergestellt, der so klingt, als würde &#8220;ein guter Mensch sein&#8221; automatisch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit The Secret wird zunehmend die Idee propagiert, dass eine gelebte Spiritualität automatisch zu mehr Geld führt.</p>
<p>Auf unzähligen Seminaren wird z.B. &#8220;Meditation zum Manifestieren&#8221; gelehrt. Und unter Slogans wie &#8220;Du verdienst, was Du dir wert bist&#8221; wird oft ein Zusamenhang hergestellt, der so klingt, als würde &#8220;ein guter Mensch sein&#8221; automatisch zu finanziellem Erfolg führen.</p>
<p>Das sind schöne und löbliche Ideen, die leider nur einen geringfügigen Haken haben: Sie stimmen nicht.</p>
<p>Noch niemandem sind  durch Meditieren allein Millionen zugefallen. (Auch wenn die Anekdoten vom  herbeimeditierten Lottogewinn noch so oft wiederholt werden.)<br />
Und viele gute Menschen sind finanziell schlecht dran.</p>
<p>Denn die Wahrheit ist: Spiritualität / Ethik und Geld haben <em> </em>NICHTS (!!!) miteinander zu tun.</p>
<p>Menschen, die viel Geld verdienen, haben ganz andere Dinge gemeinsam: Sie haben meistens ein gutes Produkt oder Service, sie haben spezielles Know-How, sie können gut verkaufen und vermarkten.  Das ist &#8220;alles&#8221;!<br />
Spiritualität und &#8220;guter Mensch sein&#8221; gehören nicht zum notwendigen Repertoire dazu.</p>
<p>Du kannst noch so viel meditieren, beten und eine liebe Seele von Mensch sein &#8211; wenn dir die oben genannten &#8216;Qualitäten der GeldVerdiener&#8217; fehlen, wirst Du sehr lange auf deinen finanziellen Erfolg warten müssen&#8230;</p>
<p>Heisst das nun im Umkehrschluss, dass Spiritualität und Ethik im Business keinen Platz haben? Ganz im Gegenteil: Wenn Du meditative Bewusstheit und Ethik in Deine Arbeit mit einbringen kannst, um so besser für Dich und deine Kunden!</p>
<p>Aber erwarte nicht, dass das ganz allein zu Finanzerfolg führt.</p>
<p>Wenn Du außer &#8220;spirituell&#8221; und &#8220;ethisch wertvoll&#8221; sein auch noch gutes Geld verdienen willst &#8211; denn das schließt sich ganz und gar nicht aus &#8211; dann wach endlich auf und mach dich an die Arbeit:</p>
<p>Denke Business. Mach Marketing. Verkaufe.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>Niels Koschoreck</em>, Professioneller Verrückter</p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</p>
<p></strong>P.S.: Du willst anfangen, aber Du weisst nicht wie? Wie wäre es mit einem <a href="http://nielskoschoreck.de/impulsgesprach/" target="_blank">ImpulsGespräch</a>?</p>
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		<item>
		<title>Das Recht auf freie Meinungsäußerung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Errungenschaft demokratischer Gesellschaften, dass jeder Mensch frei seine Meinung äußern darf. Es ist aber ebenso eine &#8211; wenn auch weniger populäre &#8211; Errungenschaft freier Demokratien, geäußerte Meinungen komplett  ignorieren zu dürfen. Und was wir vor allem  ignorieren müssen sind unqualifizierte und unwichtige Meinungen. Wenn Du dich z.B. zu einem Thema äusserst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Errungenschaft demokratischer Gesellschaften, dass jeder Mensch frei seine Meinung äußern darf.</p>
<p>Es ist aber ebenso eine &#8211; wenn auch weniger populäre &#8211; Errungenschaft freier Demokratien, geäußerte Meinungen komplett  ignorieren zu dürfen.</p>
<p>Und was wir vor allem  ignorieren müssen sind <em>unqualifizierte</em> und <em>unwichtige</em> Meinungen.</p>
<p>Wenn Du dich z.B. zu einem Thema äusserst und von jemandem kritisiert wirst, der in dem Bereich vor allem durch Ahnungslosigkeit glänzt, so darfst Du diese Meinung getrost ignorieren. Du darfst es nicht nur &#8211; Du musst es geradezu, wenn Du dich nicht in deiner eigenen Qualitätsentwicklung hemmen lassen willst.<br />
Zuviele Menschen lassen sich durch die <em>unqualifiziert</em>en Meinungsäußerungen von partiellen Idioten negativ beeinflussen. Geh Deinen Weg und lass diese talentfreien Kritikaster labern! (Die tun dir nichts, die wollen nur Lärm machen.)</p>
<p>Wenn Du ein Produkt oder einen Service anbietest und jemand findet das schlecht, <em>ohne  gekauft zu haben</em>, dann ist deren Meinung <em>unwichtig</em>.<br />
Solange andere Menschen den Service kaufen und gut finden (!), kannst Du solche Mäkler getrost ignorieren. Wenn deine Kunden (!) dir Verbesserungsvorschläge unterbreiten, höre gut zu. Aber die Meinung chronischer Mäkler und Nicht-Käufer  kannst Du &#8211; wenn Du einen zufriedenen Kundenstamm und Neukundenzulauf hast &#8211; ruhigen Gewissens komplett ignorieren.</p>
<p>Lass den Menschen ihre Meinung &#8211; aber lass dich nicht von ihrer Meinung aufhalten!</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p>Niels Koschoreck, <em>Professioneller Verrückter</em></p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
<p>P.S.: Am 1. Mai geht es los: Mit <a href="http://nielskoschoreck.de/transformationstage/" target="_blank">TransformationsTagen</a> und <a href="http://nielskoschoreck.de/veranderungsgesprache/" target="_blank">VeränderungsGesprächen</a> und <a href="http://veraenderungpur.de/" target="_blank">Veränderung Pur</a>!</p>
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		<title>Der Zivilisationsprozess</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was wir «normal» nennen, ist ein Produkt von Verdrängung, Verleugnung, Isolierung, Projektion, Introjektion und anderen Formen destruktiver Aktion gegen die Erfahrung.&#8221; &#8211; Ronald D. Laing Was man gemeinhin &#8220;Erziehung&#8221; nennt ist der für die moderne Zivilisation notwendige Prozess einer Verdurchschnittlichung und Normalisierung des Individuums. Damit der Mensch nicht Tier bleibt und sich im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Was wir «normal» nennen, ist ein Produkt von Verdrängung, Verleugnung, Isolierung, Projektion, Introjektion und anderen Formen destruktiver Aktion gegen die Erfahrung.&#8221; &#8211; Ronald D. Laing</em></p>
<p>Was man gemeinhin &#8220;Erziehung&#8221; nennt ist der für die moderne Zivilisation notwendige Prozess einer Verdurchschnittlichung und Normalisierung des Individuums.<br />
Damit der Mensch nicht Tier bleibt und sich im Rahmen der Regeln seiner Gesellschaft verhält, muss er erzogen werden. Das Kind ist erfolgreich erwachsen, wenn es seine eigenen Wünsche, Instinkte, Gefühle und natürlichen Neigungen entsprechend den Erwartungen von Eltern, Lehrern und &#8220;Gesellschaft&#8221; insgesamt verdrängt und unterdrückt. Je besser den äußeren Anforderungen entsprochen werden kann, als desto gelungener gilt der Erziehungsprozeß.<br />
So weit, so gut, nicht wahr? Denn wo kämen wir denn hin,  wenn jeder täte , was er wolle? Wo würde das enden, wenn Menschen nicht mehr normgemäß den Erwartungen entsprechen würden, die an sie gestellt werden?</p>
<p>Die jahrhundertelang eingeübten Normalisierungsprozesse haben ihre Vorteile:<br />
Wir laufen nicht mehr barbarisch mordernd und vergewaltigend durch die Welt, wir foltern nicht mehr auf die unmenschlichsten Weisen und es herrscht nicht mehr bloß das Recht des Brutalsten.<br />
Heute &#8220;vergleichen&#8221; wir uns stattdessen vor Gericht,  skandalisieren per Gerüchteküche und Pressefreiheit jene, die der Norm nicht folgen oder sorgen mit den Mitteln der Juristerei und Bürokratie dafür, dass denen, die nicht mitmachen wollen, die finanzielle Existenzgrundlage zerstört wird.<br />
Das ist unbestritten zivilisierter, da gibt es nichts dran zu rütteln.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>Niels Koschoreck</em></p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser. </strong></p>
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		<title>Wer bei mir falsch ist</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg, Lebenserfüllung, Charakterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[VeränderungsGespräche und Beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sich immer mal wieder Menschen auf meinen Blog und, seltener, in meine Veranstaltungen verirren, die dort völlig fehl am Platz sind, hier ein paar Anzeichen, an denen man erkennt, dass man bei mir falsch ist: *  Humorlosigkeit.  Man sagt mir teilweise eineigermaßen offensiven Humor nach &#8211; wer damit nicht umgehen kann, sollte woanders hingehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.nielskoschoreck.de/wp-content/uploads/2012/04/stop_hand_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-818" title="bei mir falsch" src="http://blog.nielskoschoreck.de/wp-content/uploads/2012/04/stop_hand_1-300x300.jpg" alt="stop hand 1 300x300 Wer bei mir falsch ist" width="300" height="300" /></a>Da sich immer mal wieder Menschen auf meinen Blog und, seltener, in meine Veranstaltungen verirren, die dort völlig fehl am Platz sind, hier ein paar Anzeichen, an denen man erkennt, dass man bei mir falsch ist:</p>
<p>*  <strong>Humorlosigkeit.</strong>  Man sagt mir teilweise eineigermaßen offensiven Humor nach &#8211; wer damit nicht umgehen kann, sollte woanders hingehen.</p>
<p>* <strong>Glorifizierung von Armut</strong>. Wer meint, Armut sei nobel und Geld verdienen schlecht,  ist bei mir garantiert falsch. Ich diskriminiere nicht Hartz IV-Empfänger, aber ich will keine Leute um mich haben, die meinen, wenig Geld zu haben sei die Auszeichnung eines guten Menschen.</p>
<p>*<strong> Arbeitsscheue</strong>. Egal was Du willst im Leben, es ist mit einem gewissen maß an Arbeit verbunden. Wer ein Weltbild der totalen Mühelosigkeit vertritt, wird bei mir nichts Passendes finden.</p>
<p>* <strong>Denkfaulheit. </strong>Wer meint, alles müsse immer auf BILD-Zeitungsniveau leicht verständlich sein, geht bitte woanders hin. Ich glaube an die Devise: So leicht wir möglich, so komplex wie nötig.<br />
Wer ein wenig Kopfzerbrechen scheut: Es gibt genug andere, die dir einfache Lösungen verkaufen &#8211; geh dorthin, da wirst Du besser bedient.</p>
<p>* <strong>Kulturbanausen. </strong>Kunst, Literatur, Musik gehören zu den wichtigsten Quellen meiner Arbeit. Wer sein Hirn abschaltet, sobald er Namen wie &#8220;Goethe&#8221;, &#8220;Picasso&#8221; oder &#8220;Mozart&#8221; hört, dem werde ich keine Freude machen.</p>
<p>* <strong>Puritaner. </strong>Ich spreche offen und konfrontativ über Sexualität &#8211; wer verklemmt ist, dem empfehle ich stattdessen die katholische Kirche. Mein Credo, was den Bereich des Sexuellen angeht, ist: &#8220;Ich bin nicht pervers &#8211; ich habe nur mehr Phantasie als Du!&#8221; :-)</p>
<p>* <strong>Abstauber und Feilscher. </strong>Wer meint, er könne alles umsonst oder reduziert haben, ist bei mir garantiert komplett falsch. Meine Gebühren stehen fest und sind nicht verhandelbar.</p>
<p>* <strong>Mainstream. </strong>Wer nur das denken, tun und fühlen will, was die Masse denkt, tut und fühlt, der kann gerne den ganzen Tag RTL gucken. Ich nenne mich nicht umsonst &#8220;Professioneller Verrückter&#8221;: Mir geht es um Alternativen, Querdenken, das Unkonventionelle und das Durchgedrehte.</p>
<p>* <strong>Bequeme. </strong>Mein Slogan ist mit Absicht: &#8220;Sei Du Selbst. <em>Nur besser.&#8221; </em>Ich glaube an Evolution, Entwicklung, beständiges Lernen und Weiterentwickeln. Wenn Du so bleiben willst, wie Du bist &#8211; schön für dich!<br />
Mir geht es eher darum, herauszufinden, wie Du immer mehr <em>wirst</em>, wer Du bist.</p>
<p>Wenn du dich in einer oder mehreren dieser &#8220;Kategorien&#8221; wiederfindest &#8211; bitte höre auf  diesen Blog zu lesen und melde dich niemals zu meinen Veranstaltungen an!</p>
<p>Aber wenn Du diese Aufstellung gelesen hast und denkst &#8220;Das gefällt mir!&#8221;, dann bin ich froh, dass Du zu meiner Leserschaft gehörst und würde ich mich freuen, dich bald auf einer meiner Veranstaltungen kennenzulernen!</p>
<p>&nbsp;<br />
Alles Liebe</p>
<p>Niels Koschoreck, <em>Professioneller Verrückter</em></p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
<p>P.S.: Am 1. Mai fange ich neu an! Sei dabei und melde dich JETZT für meinen Newsletter an: <a href="http://www.nielskoschoreck.de" target="_blank">http://www.nielskoschoreck.de</a></p>
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		<title>Fortschritt!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 17:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unter Gebildeten, Halbgebildeten und Ungebildeten fast gleichermaßen verbreitet, den Niedergang der Welt zu beklagen. Hört man der Tendenz der Diskussion des Weltzustandes zu, so bekommt man den Eindruck, es sei alles schlimmer geworden auf der Welt und werde beständig katastrophaler. Aber ist dem wirklich so? Unbestritten, wir haben eine Reihe drängender Probleme, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unter Gebildeten, Halbgebildeten und Ungebildeten fast gleichermaßen verbreitet, den Niedergang der Welt zu beklagen. Hört man der Tendenz der Diskussion des Weltzustandes zu, so bekommt man den Eindruck, es sei alles schlimmer geworden auf der Welt und werde beständig katastrophaler.</p>
<p>Aber ist dem wirklich so? Unbestritten, wir haben eine Reihe drängender Probleme, die nach Lösungen schreien. Aber haben wir keinerlei Fortschritte gemacht?</p>
<p>Um 1850 war die durchschnittliche Lebenserwartung eines Westeuropäers 38,5 Jahre, im Jahre 2000 war sie 78,5 Jahre. Ich würde das Fortschritt nennen. Sicher, man kann die chemische Verunreinigung der Nahrung und ungesunde Ernährung insgesamt beklagen, aber nichtsdestotrotz leben wir länger als je zu vor.</p>
<p>Bei den europäischen Hexenverfolgungen, 1450 bis 1750, wurden Menschen massenweise hingerichtet, ja, am lebendigen Leibe verbrannt und auf vielfache Weise zu Tode gefoltert.<br />
In europäischen Demokratien kann man sich heute sogar als Hexe selbständig machen und Liebeszauber verkaufen und ungestraft Papst, Kirche und Menschen in Machtpositionen kritisieren. Auch hingerichtet und zu Tode gefoltert wird niemand mehr.<br />
Ja sicher, es gibt viele soziale Schieflagen, verdeckte Korruption und kolossale Ungerechtigkeiten der Justiz &#8211; aber diese erscheinen mir im historischen Vergleich dennoch als Fortschritt.</p>
<p>Noch bis 1969 wurden homosexuelle Menschen in Deutschland strafrechtlich verfolgt, der berüchtigte §175, noch von Nazis verschärft, bestand bis dahin weiter.<br />
Heute dürfen Homosexeulle in Deutschland sich offen zu ihrer Liebe bekennen und heiraten, rechtlich abgesichert durch das Lebenspartnerschaftsgesetz.<br />
Bei aller immer noch verbreiteten latenten Diskriminierung Homosexueller würde ich das schon Fortschritt nennen.</p>
<p>Die Liste der Fortschritte leisse sich beliebig erweitern. Die Frage ist:</p>
<p><strong>Wie kommt es dann, trotz vieler Fortschritte, zu dem Eindruck, dass es schlimmer sei als je zuvor?</strong></p>
<p>Ein Grund ist eine Art optische Täuschung:</p>
<p>Dadurch, dass wir massenmedial auf Problemfokus konditioniert werden, sehen wir vor lauter Problemen die angenehmen Seiten des Fortschritts nicht mehr. Zeitungen und Fernsehnachrichten sind, teilweise zurecht, voll von den Problemen unserer Jetzt-Zeit &#8211; da kann das, was wir schon erreicht haben (allein aus Mangel historischer Tiefe) sehr schnell aus dem Blick geraten.<br />
Wer seinen Blick an der Geschichte schärft und weitet, kann bei allen Problemen auch sehr viel Positives erkennen.</p>
<p>Zudem befinden sich die verschiedenen Regionen der Welt in unterschiedlichen Stadien evolutionärer Entwicklung:<br />
Die Lebenserwartung in Entwicklungsländern ist erschreckend niedrig. In vielen arabischen Ländern ist Kritik an der jeweils vorherrschenden Version des Islam immer noch lebensgefährlich. Und Homosexuelle werden in vielen Ländern immer noch verfolgt und sind sogar von Todesstrafe bedroht.<br />
Hier wartet also in der Tat noch eine Menge evolutionärer Entwicklungsarbeit &#8211; aber das sollte nicht von den Fortschritten ablenken, die anderorts bereits erkämpft worden sind. Ganz im Gegenteil: Diese Fortschritte sollten Anlass zu Optimismus sein und Hoffnung geben, dass solcher Fortschritt weltweit möglich ist.</p>
<p>Was zudem noch zu der weitverbreiteten negativen Perspektive führt ist das &#8220;evolutionäre Nebenwirkungsdilemma&#8221;:<br />
Jeder Fortschritt löst Probleme. Aber aus gelösten Problemen ergibt sich was? Neue Probleme! Und zwar meist kompliziertere Probleme als zuvor.<br />
Jede &#8220;positive&#8221; Wirkung des Fortschritts hat gleich mehrere &#8220;negative&#8221; Nebenwirkungen. Keine Wirkungen ohne Nebenwirkungen. Keine Weiterentwicklung, ohne dass dafür ein Preis zu entrichten wäre.  Kein Fortschritt ohne Zunahme der Komplexität.</p>
<p>Wenn es etwas gibt, dass sich vielleicht zurecht beklagen ließe, so ist es, dass die Welt in der Tat komplizierter geworden ist. Man kann das aber auch als Zeichen des Fortschritts begrüßen, welches nicht zu mehr Klagen, sondern zu enthusiastischem Neuen Denken beflügelt.</p>
<p>Und das erscheint mir persönlich deutlich nützlicher.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>              Niels Koschoreck</em></p>
<p><em></em><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
<p>P.S.: Nicht vergessen: Ab 1. Mai geht es los: Neues Denken &#8211; Neues Fühlen &#8211; Neues Handeln: <a href="http://www.nielskoschoreck.de" target="_blank">http://www.nielskoschoreck.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Erleuchtung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 16:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich mir die spirituelle Mafia so anschaue, dann denke ich manchmal: Erleuchtung ist ja ganz schön &#8211; aber wie wäre es damit, erst einmal ein anständiger und liebens-würdiger Mensch zu sein? Erleuchtung scheint inflationär zu sein, anständige und wirklich liebens-würdige Menschen dagegen bleiben, auch (oder gerade?) ins spirituellen Zirkeln, eine Rarität. Und klug von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir die spirituelle Mafia so anschaue, dann denke ich manchmal:<br />
Erleuchtung ist ja ganz schön &#8211; aber wie wäre es damit, erst einmal ein anständiger und liebens-würdiger Mensch zu sein?</p>
<p>Erleuchtung scheint inflationär zu sein, anständige und wirklich liebens-würdige Menschen dagegen bleiben, auch (oder gerade?) ins spirituellen Zirkeln, eine Rarität.</p>
<p>Und klug von Erleuchtung schwätzend im Nirwana schweben kann  anscheinend mittlerweile  jedes halbwegs intelligente Arschloch.</p>
<p>Ein <strong><em>Mensch </em></strong>sein dagegen, im schönsten und höchsten Sinn des Wortes, das ist schon deutlich schwieriger.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>  Niels Koschoreck </em></p>
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		<title>Der Ursprung des Osterfestes</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 18:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen zum Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostern, wie wir es heute kennen, ist das Resultat einer genialen Marketingstrategie des Christentums. Bevor zu dieser Zeit das Fest der Auferstehung Jesu Christi gefeiert wurde, gab es in aller Welt vorchristliche Religionen, die genau zu derselben Zeit ihre heiligsten Feste feierten. Da war zum Beispiel Ishtar, eine babylonische Gottheit der Liebe, des Lichts, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostern, wie wir es heute kennen, ist das Resultat einer genialen Marketingstrategie des Christentums. Bevor zu dieser Zeit das Fest der Auferstehung Jesu Christi gefeiert wurde, gab es in aller Welt vorchristliche Religionen, die genau zu derselben Zeit ihre heiligsten Feste feierten.</p>
<p>Da war zum Beispiel Ishtar, eine babylonische Gottheit der Liebe, des Lichts, der Sexualität, der Fruchtbarkeit und der Schönheit.<br />
Eines ihrer wesentlichen Symbole war das Ei, welches neues Leben repräsentierte. Ein anderes der Hase, welcher für Fruchtbarkeit stand.<br />
Ishtar ist in anderen Religionen unter anderen Namen bekannt: Isis (Ägypten), Astarte (Griechenland) oder Ostera (Rom), von der unser Wort &#8220;Ostern&#8221; herrührt!</p>
<p>Doch die Parallelen gehen noch weiter:<br />
Ishtar war verheiratet mit Tammuz. Als dieser auf einer Jagd umkam, wurde sein Tod 40 Tage lange betrauert, danach brachte ihn Ishtar aus der Unterwelt zurück ins Leben.</p>
<p>Diese Geschichte wurde Jahr vor Jahr im anbrechenden Frühling zelebriert: Während der 40 Tage wurde kein Fleisch gegessen und dann, zum Fest des Tammuz,  wurde eine Große Feier mit Festessen veranstaltet.</p>
<p>Die frühen Kirchenväter bedienten sich nun einer denkbar schlauen &#8220;Marketingstrategie&#8221; &#8211; sie wurden Trittbrettfahrer! Statt den zu bekehrenden potentiellen neuen Christen etwas gänzlich Neues zu verkaufen, legten sie Christi Auferstehung in die Zeit der bereits bestehenden Frühlingsfeste, deren Basistruktur ihnen entgegenkam, und hatten so bei der Konvertierung zum neuen Glauben deutlich leichteres Spiel.</p>
<p>Und von der genialischen christlichen Marketingstrategie mal abgesehen:<br />
Die Osterzeit steht seit Menschengedenken, im Einklang mit den Naturzyklen, für Neuanfang, Neubeginn.  Ablegen des Alten, Heraufkunft des Verwandelten.</p>
<p>Wollte man die Osterbotschaft in einer Art &#8220;Slogan&#8221; formulieren, so hieße dieser vielleicht:</p>
<p><em>Beurteile niemals einen Menschen nach seiner Vergangenheit (auch nicht Dich Selbst), denn das Leben ist voller Neuanfänge.</em></p>
<p>Was fängst DU heute neu an?</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p><em>Niels Koschoreck</em></p>
<p><strong>Sei Du Selbst. Nur besser.</strong></p>
<p>P.S.: Hast Du dir selbst schon ein Ostergeschenk gemacht? Ich wüsste da was: <a href="http://dankbarkeit.nielskoschoreck.de">http://dankbarkeit.nielskoschoreck.de</a></p>
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